Palliativ-Woche ’21
15.–19. November

Das Leben feiern?
Angstfrei sein?
Würdevoll bleiben?
Etwas Gutes hinterlassen?
Beistand haben?
Schmerzfrei sein?
Rückschau halten?
Der Natur nahe sein?
Keine Atemnot haben?
Spirituell geborgen sein?
Zuhause bleiben?
Das Ungelebte betrauern?

Jedes Kind weiss es: Wir sind alle nicht für immer da. Aber: Nur selten ist das eigene Ende ein Thema. Das wollen wir ändern. Mit der Palliativ-Woche laden wir ein, sich Gedanken zu machen über das, was zählt, wenn die Tage gezählt sind.

Die Vorstellungen vom guten Sterben sind sehr persönlich. Was Lebensqualität am Lebensende wirklich heisst, variiert von Mensch zu Mensch. Aber wissen wir das eigentlich voneinander?

Weil es hilfreich und sinnvoll ist, nicht nur das gute Leben zu teilen, sondern auch gemeinsam über das gute Sterben zu reden, bringen wir die oft so «stummen Themen» in der Palliativ-Woche zur Sprache. Denn, was zu guter Letzt wesentlich ist, ist ein Thema für jetzt.

Felix Schläfli, Präsident palliative bs+bl / Yannik Laely, Geschäftsführer CURAVIVA Basel-Stadt / Jolanda Eggenberger, Andi Meyer, Co-Geschäftsführung CURAVIVA Baselland / Jikkelien Bohren, Geschäftsleiterin GGG Voluntas / Gerhard Gerster, Michael Bangert, Valeria Hengartner, Kirchliche Kommission Palliative Care Basel-Stadt / Judith Borter, Eveline Beroud, Co-Leiterinnen Ökumenische Koordinationsstelle Palliative Care Baselland / Michael Harr, Geschäftsführer Pro Senectute beider Basel / Stefan Schütz, Geschäftsführer SPITEX BASEL

Folgenden Organisationen danken wir für die finanzielle Unterstützung:

Hospiz im Park, Arlesheim | Kantonsspital Baselland, Liestal | Stiftung Humor & Gesundheit, Basel | Sulger-Stiftung, Basel | sowie zwei weiteren Stiftungen, die nicht genannt werden möchten.

Programm ’21

Montag, 15. November

Eröffnung der Palliativ-Woche ’21. Podium mit Vertreterinnen und Vertretern der Trägerorganisationen und einem Grusswort von Regierungsrat Dr. Lukas Engelberger.

Moderation: Cornelia Kazis, Journalistin.

PodiumsteilnehmerInnen: Jikkelien Bohren, Geschäftsleiterin GGG Voluntas, Basel; Urs Baudendistel, Vizepräsident CURAVIVA Basel-Stadt; Michael Harr, Geschäftsführer Pro Senectute beider Basel; Valeria Hengartner, Spitalseelsorgerin Universitätsspital Basel; Stefan Schütz, Ge- schäftsführer SPITEX BASEL.

oder unter 079 701 76 76

Achtung: Der Anlass ist ausgebucht.

Die Auseinandersetzung mit Lebensqualität, Sterben und Tod begleitet ihn seit langem: Prof. Marcel Tanner, Präsident der Akademien der Wissenschaften Schweiz und ehemaliger Direktor des Schweizerischen Tropen- und Public Health Instituts, bringt im Gespräch mit Michael Bangert, GGG Voluntas, seine Erfahrung und sein grosses Wissen zu diesen Themen ein. Anschliessender Dialog mit dem Publikum. Eine Veranstaltung aus der Gesprächsreihe «Ars Moriendi − Die Kunst mit dem Tod zu leben» von GGG Voluntas.

Dienstag, 16. November

Ein Film von Andreas Dresen über das Sterben und Abschiednehmen, mit anschliessender Diskussion. Moderation: Prof. Jan Gärtner, Chefarzt des Palliativzentrums Hildegard
Frank und Simone haben sich einen Traum erfüllt. Sie leben mit ihren beiden Kindern in einem Reihenhäuschen am Stadtrand. Sie sind ein glückliches Paar. Bis zu dem Tag, an dem bei Frank ein inoperabler Hirntumor diagnostiziert wird.
Andreas Dresen hat sich mit Filmen wie «Wolke 9», «Halbe Treppe» oder «Sommer vorm Balkon» international einen Namen gemacht. In «Halt auf freier Strecke» beweist er sein grosses Talent und Können erneut. Ohne je ins Voyeuristische abzugleiten, zeigt Dresen die Dynamik in einer Familie, deren Leben erschüttert wird. 

Standbild aus dem Film ‚Halt auf freier Strecke‘

oder unter 079 701 76 76

Eine Erzählrunde zu «stummen Geschichten» mit Betroffenen, Begleitpersonen und Fachleuten.
Moderation: Cornelia Kazis, Journalistin
Das letzte Wort. Der kleine Trost. Mein Körpergefühl. Das wären mögliche Überschriften zu selbsterlebten Geschichten von Menschen mit der Erfahrung eines schmerzlichen Abschieds auf immer. In der Erzählrunde findet ein halbes Dutzend Abschiedserfahrene zusammen und erzählen sich spontan, unverstellt und unverwechselbar, welche Geschichten verschiedene Stichworte heraufbeschwören. Kein Deuten, kein Diskutieren, kein Werten und kein Nachfragen. Nur das Erzählen zählt an diesem Abend, der unter die Haut gehen und nachhallen wird.

oder unter 079 701 76 76

Es ist auch möglich, ohne Anmeldung an den Anlass zu kommen.

Einblick in den Alltag im Palliative-Care-zertifizierten APH Johanniter.
Veranstalter: CURAVIVA Basel-Stadt
Inputreferat von Gabriela Schlegel, Qualitätsbeauftragte Pflege und Betreuung: «Menschen in ihrer letzten Lebensphase zu begleiten und pflegen ist für Alterspflegeheime Alltag – die Langzeitpflege nimmt in der Palliative Care eine zentrale Rolle ein». Anschliessend Diskussion mit Fachpersonen und Betroffenen sowie mit dem Publikum.

oder unter 079 701 76 76

Theater nach dem gleichnamigen Bilderbuch von Wolf Erlbruch über Leben, Freundschaft und Vergänglichkeit, mit anschliessender Diskussion. In Zusammenarbeit mit der Theatercompany Texte und Töne. REGIE: Kaspar Geiger / SCHAUSPIEL: Rahel Sternberg & Andreas Daniel Müller / MUSIK: Lukas Rickli 

Fast könnte man neidisch werden, wenn die Ente uns zusehen lässt, wie sie am Morgen aufsteht, sich reckt, die Federn putzt, das Wasser vom Teich kostet und die Sonne begrüsst. So macht sie das, jeden Tag. Ein abwechslungsreiches und doch wohlgeordnetes Leben direkt an ihrem geliebten Teich. Nur so ganz rund ist ihr Entenleben doch nicht: der richtige Erpel ist noch nicht vorbeigeschwommen und vor dem Fuchs muss sie sich auch immer in Acht nehmen. Und dann taucht doch einer auf, der sich ihr in den Weg stellt. Nicht aus den Tiefen des Teichs, sondern…woher kommt der eigentlich? Ach du Schande, das ist ja der Tod. Und jetzt nimmt die Geschichte erst so richtig Fahrt auf. Der Tod hält nicht hinter dem Berg mit seiner Mission. Ansonsten ist er ein netter Kerl, der sich immer mehr für das Leben zu interessieren beginnt. Und die Ente muss erkennen, dass sie dem Tod nicht entkommen kann und umso mehr geniesst sie das Leben, zusammen mit ihrem neuen Freund. Innige Momente, wilde Tänze, gemeinsame Lieder und beide lernen voneinander bis …Der Tod ist untröstlich über den Tod der Ente.

Die Aufführung wird ermöglicht dank einer finanziellen Unterstützung durch die Stiftung «Humor & Gesundheit».

Foto aus dem Theaterstück ‚Ente, Tod und Tulpe‘

oder unter 079 701 76 76

Mittwoch, 17. November

Eine Erzählrunde zu «stummen Geschichten» mit Betroffenen, Begleitpersonen und Fachleuten.
Moderation: Cornelia Kazis, Journalistin
Das letzte Wort. Der kleine Trost. Mein Körpergefühl. Das wären mögliche Überschriften zu selbsterlebten Geschichten von Menschen mit der Erfahrung eines schmerzlichen Abschieds auf immer. In der Erzählrunde findet ein halbes Dutzend Abschiedserfahrene zusammen und erzählen sich spontan, unverstellt und unverwechselbar, welche Geschichten verschiedene Stichworte heraufbeschwören. Kein Deuten, kein Diskutieren, kein Werten und kein Nachfragen. Nur das Erzählen zählt an diesem Abend, der unter die Haut gehen und nachhallen wird.

oder unter 079 701 76 76

Es ist auch möglich, ohne Anmeldung an den Anlass zu kommen.

Freiwillige bereichern den Alltag kranker Menschen und entlasten Angehörige. Die beiden Freiwilligenkoordinatorinnen von GGG Voluntas, Beate Wölfle, und dem Palliativzentrum Hildegard, Bettina Deichsel, stellen gemeinsam mit Freiwilligen das Unterstützungsangebot vor und geben einen Einblick in die Einsätze zu Hause oder stationär.
Veranstalter: GGG Voluntas

oder unter 061 225 55 25

Podiumsgespräch mit Dr. med. Heike Gudat, ehem. Chefärztin Hospiz im Park; Arlesheim; Pfarrerin Dorothee Dietrich, ehem. Spital-Seelsorgerin, Clara-Spital, Basel; Dr. med. Bernard Flückiger, Chefarzt Adullam-Spital, Riehen; Astrid Fregnan, Pflegefachfrau SPITEX BASEL; N.N., Angehörige/r. Moderation: PD Dr. Klaus Bally, Universitäres Zentrum für Hausarztmedizin beider Basel

oder unter 079 701 76 76

Donnerstag, 18. November

Achtung: Der Anlass ist ausgebucht.

Anhand konkreter Situationen wird aufgezeigt, wie die Arbeit verschiedener Fachpersonen in palliativen Situationen daheim zusammenspielt. So kann der Wunsch erfüllt werden, bis ans Lebensende zu Hause gepflegt und betreut zu werden.
Anschliessendes Podium mit betroffenen Angehörigen und Fachpersonen sowie Gelegenheit für Fragen aus dem Publikum.
Referentinnen: Ursula Ziltener, Pflegefachfrau Palliativ- und Onko-Spitex (SPITEX BASEL); Dr. med. Bertha von Ledebur, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, Palliativmedizin (Palliativzentrum Hildegard).

Podiumsgespräch mit Tiziana Salvisberg, Palliative Ärztin, Palliative Klinik, Hospiz im Park, Arlesheim; Eveline Beroud, Co-Leiterin der Ökumenischen Koordinationsstelle Palliative Care Baselland, Allschwil; Beatrice Zobrist, Pflegefachfrau, Leitung Palliative Care, Spitalexterne Onkologiepflege Baselland, Liestal; N.N., Angehörige/r. Moderation: PD Dr. Klaus Bally, Universitäres Zentrum für Hausarztmedizin beider Basel

oder unter 079 701 76 76

Theater nach dem gleichnamigen Bilderbuch von Wolf Erlbruch über Leben, Freundschaft und Vergänglichkeit, mit anschliessender Diskussion. In Zusammenarbeit mit der Theatercompany Texte und Töne. REGIE: Kaspar Geiger / SCHAUSPIEL: Rahel Sternberg & Andreas Daniel Müller / MUSIK: Lukas Rickli 

Fast könnte man neidisch werden, wenn die Ente uns zusehen lässt, wie sie am Morgen aufsteht, sich reckt, die Federn putzt, das Wasser vom Teic
h kostet und die Sonne begrüsst. So macht sie das, jeden Tag. Ein abwechslungsreiches und doch wohlgeordnetes Leben direkt an ihrem geliebten Teich. Nur so ganz rund ist ihr Entenleben doch nicht: der richtige Erpel ist noch nicht vorbeigeschwommen und vor dem Fuchs muss sie sich auch immer in Acht nehmen. Und dann taucht doch einer auf, der sich ihr in den Weg stellt. Nicht aus den Tiefen des Teichs, sondern…woher kommt der eigentlich? Ach du Schande, das ist ja der Tod. Und jetzt nimmt die Geschichte erst so richtig Fahrt auf. Der Tod hält nicht hinter dem Berg mit seiner Mission. Ansonsten ist er ein netter Kerl, der sich immer mehr für das Leben zu interessieren beginnt. Und die Ente muss erkennen, dass sie dem Tod nicht entkommen kann und umso mehr geniesst sie das Leben, zusammen mit ihrem neuen Freund. Innige Momente, wilde Tänze, gemeinsame Lieder und beide lernen voneinander bis …Der Tod ist untröstlich über den Tod der Ente.

Die Aufführung wird ermöglicht dank einer finanziellen Unterstützung durch das Hospiz im Park, Arlesheim.

Foto aus dem Theaterstück ‚Ente, Tod und Tulpe‘

oder unter 079 701 76 76

Freitag, 19. November

Vortrag von Prof. Dr. Markus Zimmermann und anschliessendes Podiumsgespräch mit Franziska Weyermann, Teamleiterin Spitex Birseck, Marc Boutellier, Heimleiter Stiftung Hofmatt, und Prof. Dr. Markus Zimmermann.

Moderation: Josef Willa, Pfarreiseelsorger der Röm.-Kath. Kirche Münchenstein.

Veranstalter: CURAVIVA Baselland und Spurgruppe Älter werden, Münchenstein.

Vorstellungen, Ideale und auch Ängste angesichts des Sterbens unterscheiden sich je nach Person voneinander. Herausforderungen, die am Lebensende zu bestehen sind, unterliegen allein aufgrund des medizinischen Fortschritts einem steten Wandel, auch die Pandemie hat neue Fragen aufgeworfen. Im Vortrag werden unterschiedliche Vorstellungen von einem «guten Sterben» angesprochen und mit den heute bestehenden Herausforderungen konfrontiert. Die Orientierung ist nicht einfach. Wir kommen heute nicht darum herum, uns frühzeitig Gedanken darüber zu machen, was uns mit Blick auf unser eigenes Ende wichtig sein könnte.

oder unter 079 701 76 76

Abschluss der Palliativ-Woche ’21 mit einem Referat von Dr. Heike Gudat, ehem. Chefärztin des Hospiz im Park, Arlesheim, Kurzstatements von Gesundheitspolitikerinnen und -politikern, einem Grusswort von Regierungsrat Thomas Weber und einem Apéro.

oder unter 079 701 76 76

Trägerorganisationen

CURAVIVA Baselland

CURAVIVA Baselland vertritt 32 Trägerschaften, die mit einem Leistungsauftrag der Baselbieter Gemeinden 33 Alterszentren, Pflegeheime und Pflegewohnungen betreiben. Unsere Mitgliedinstitutionen bieten knapp 3200 Bewohnerinnen und Bewohnern ein Zuhause. Mit rund 3200 Vollzeitstellenäquivalenten sind die Baselbieter Alterszentren und Pflegeheime ein wichtiger Arbeitgeber im Kanton Basel-Landschaft.

www.curaviva-bl.ch

Palliative Care ist seit jeher das «Kerngeschäft» der Pflegeheime. Verschiedene Heime im Kanton Baselland sind bereits in Palliative Care zertifiziert.
– Daniel Bollinger, Präsident CURAVIVA Baselland

CURAVIVA Basel-Stadt

CURAVIVA Basel-Stadt vertritt die baselstädtischen Alterspflegeheime, Wohngruppen und Tagesbetreuungen. Unsere Mitglieder bieten ein Zuhause, Betreuung und Pflege für über 3’300 pflegebedürftige, hochaltrige Menschen. Seit 1987 machen wir uns stark für gute Rahmenbedingungen für unsere Mitgliedsinstitutionen und eine umfassende, bedarfsgerechte Alterspflege für Baslerinnen und Basler.

www.curaviva-bs.ch

Menschen in ihrer letzten Lebensphase zu begleiten und zu pflegen ist für Alterspflegeheime Alltag – die Langzeitpflege nimmt in der Palliative Care eine zentrale Rolle ein.
– Yannik Laely, Geschäftsführer CURAVIVA Basel-Stadt

GGG Voluntas

GGG Voluntas unterstützt Menschen bei der Bewältigung von Krankheit, Trauer und Sterben, beim Wahrnehmen ihrer Selbstbestimmung durch persönliche Vorsorgeverfügungen und in der Auseinandersetzung mit diesen Themen. Wir bieten mit geschulten Freiwilligen konkrete Unterstützung zur Erhaltung grösstmöglicher Selbstbestimmung. GGG Voluntas ist eine Organisation der Gesellschaft für das Gute und Gemeinnützige Basel (GGG Basel).

www.ggg-voluntas.ch

Lebensqualität spielt bei unseren Angeboten eine zentrale Rolle: in der Begleitung kranker Menschen und der pflegenden Angehörigen sowie in der Beratung zu individuellen Patientenverfügungen.
– Jikkelien Bohren, Geschäftsleiterin GGG Voluntas

Kirchliche Kommission Palliative Care Basel-Stadt

Die kirchliche Kommission Palliative Care Basel-Stadt engagiert sich für die interprofessionelle Zusammenarbeit im Mobilen Palliative Care Team. Damit ermöglicht sie den niederschwelligen Zugang zu Seelsorge und spiritueller Begleitung in der ambulanten Palliative Care. Die Kommission ist vernetzt mit Kirchgemeinden, Fachorganisationen und dem Kanton, beteiligt sich an Weiterbildungen und öffentlichen Veranstaltungen (z.B. Letzte Hilfe Kurse).

Mobile Palliativseelsorge
https://www.erk-bs.ch/mobilepalliative

Palliative Care Angebote
https://www.rkk-bs.ch/pastoralraum/spezialseelsorge/palliative-care

Palliative Care und Christliche Verantwortung
https://www.pccv.ch/

Wir bringen die Bedeutung der Spiritualität und der Wertorientierung für die Lebensqualität der Betroffenen zur Sprache.
– Pfr. Michael Bangert, Pfr. Gerhard Gerster, Valeria Hengartner, Spitalseelsorgerin, Kirchliche Kommission Palliative Care Basel-Stadt

Ökumenische Koordinationsstelle Palliative Care Baselland

Die Koordinationsstelle wurde 2015 von den Landeskirchen geschaffen. Ihre Aufgaben sind die Initiierung und Stärkung der lokalen Netzwerke in der Palliative Care, die Unterstützung und Begleitung der Verantwortlichen in den Kirchgemeinden/Pfarreien sowie die Findung von Freiwilligen und deren Ausbildung. Zudem gilt es, die Bevölkerung zu sensibilisieren. Es ist den Landeskirchen wichtig, Seelsorge und Spiritualität ins interdisziplinäre Miteinander der Palliative Care einzubringen.

www.ks-palliativecare.com

Begleiten von Sterbenden und deren Angehörigen ist eine Kernaufgabe der Kirchen. Diese Ressourcen und Kompetenzen sollen in der Palliative Care sichtbar gemacht und genutzt werden.
– Pfr. Judith Borter, Eveline Beroud, Co-Leiterinnen der Ökumenischen Koordinationsstelle Palliative Care Baselland

palliative bs+bl

palliative bs + bl ist eine Sektion der Schweizerischen Gesellschaft für Palliative Medizin, Pflege und Begleitung (palliative ch); gegründet wurde sie im März 2002. Hauptanliegen sind die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für Palliative Care (Leistungsauftrag BS + BL); die Förderung des Zugangs zu Palliative Care für Betroffene und ihre Angehörigen; der Informations-, Erfahrungs- und Wissensaustausch unter den Fachpersonen; die Verankerung von Palliative Care im regionalen Gesundheitswesen; die Koordination für Letzte-Hilfe-Kurse im regionalen Mandat.

www.palliative-bs-bl.ch

Wir möchten die Menschen dabei unterstützen, sich rechtzeitig Gedanken zu machen über die Gestaltung ihrer letzten Lebenszeit.
– Felix Schläfli, Präsident palliative bs+bl

Pro Senectute beider Basel

Die gemeinnützige Stiftung ist Fach- und Anlaufstelle für Altersfragen in der Region Basel und hat seit über 100 Jahren zum Zweck, das Wohl der älteren, zu Hause lebenden Menschen in Basel-Stadt und Baselland zu erhalten und zu fördern.
Mit rund 400 Mitarbeitenden an 10 Standorten sorgen wir mit verschiedenen Dienstleistungen dafür, dass ältere Menschen in Sicherheit und Selbstständigkeit leben können.

www.bb.prosenectute.ch 

Pro Senecute beider Basel unterstützt ältere Menschen und ihre Angehörigen in verschiedenen Lebensphasen. Der Tod ist ein Teil des Lebens.
– Michael Harr, Geschäftsleiter Pro Senectute beider Basel

SPITEX BASEL

SPITEX BASEL bietet ein umfassendes und spezialisiertes Angebot der Hilfe und Pflege zu Hause für Menschen jeden Alters, 365 Tage im Jahr. Selbstständigkeit, Sicherheit und Lebensqualität sowie die nachhaltige Entlastung von Angehörigen stehen im Vordergrund. Fachpersonen unterstützen in vertrauter Umgebung, auch in palliativen Lebenssituationen. SPITEX BASEL ist eine gemeinnützige, nicht gewinnorientierte Stiftung mit Leistungsauftrag des Kantons Basel-Stadt.

www.spitexbasel.ch

Auch für Menschen mit einer unheilbaren, lebensbedrohlichen Krankheit ist es möglich, im eigenen Zuhause gepflegt und betreut zu werden. Am liebsten daheim – dafür engagieren wir uns.
– Stefan Schütz, Geschäftsführer SPITEX BASEL

Was ist Palliative Care?

Unheilbar kranke Menschen leben mit ihrer lebensbedrohenden Diagnose manchmal nur noch ein paar Tage lang, oft aber auch noch Wochen, Monate oder gar Jahre. Was ihre Not wendet ist eine umfassende Umsorgung, also Palliative Care. Palliativ heisst so viel wie bergend, ummantelnd, einhüllend.
Die Weltgesundheitsorganisation WHO definiert Palliative Care so: «Palliative Care entspricht einer Haltung und Behandlung, welche die Lebensqualität von Patienten und ihren Angehörigen verbessern soll, wenn eine lebensbedrohliche Krankheit vorliegt. Sie erreicht dies, indem sie Schmerzen und andere physische, psychosoziale und spirituelle Probleme frühzeitig und aktiv sucht, immer wieder erfasst und angemessen behandelt. Palliative Care

  • lindert Schmerzen und andere belastende Beschwerden,
  • unterstützt den Patienten darin, so lange wie möglich aktiv zu bleiben,
  • bejaht das Leben und erachtet das Sterben als normalen Prozess,
  • will den Tod weder beschleunigen noch verzögern,
  • unterstützt Angehörige, die Krankheit des Patienten und die eigene Trauer zu verarbeiten,
  • ist Teamarbeit, um den Bedürfnissen von Patienten und Angehörigen möglichst gut gerecht zu werden,
  • kann frühzeitig in der Erkrankung angewendet werden in Kombination mit lebensverlängernden Massnahmen.»

Diese Definition zeigt: Palliative Care ist mehr als Sterbehilfe. Sie ist nämlich Lebenshilfe für Körper, Geist und Seele.  

Palliative Care: 

wichtige Adressen in der Region Basel

Kontaktstellen

Informationsstelle Palliative Care Baselland

Telefon 061 706 92 30

Montag – Freitag 9.00 – 12.00 Uhr

infostelle@hospizimpark.ch

Anlauf- und Beratungsstelle Palliative Care Basel-Stadt

Telefon 061 319 75 00

Montag – Freitag 8.00 – 12.00 und 13.30 – 17.00 Uhr

info@palliativ-info-basel.ch



Die Kontaktstellen Basel-Land und Basel-Stadt stehen Betroffenen, Angehörigen, Institutionen, Fachpersonen und weiteren Personen kostenlos zur Verfügung. Sie nehmen Fragen zu Palliative Care-Situationen auf und leiten sie bei Bedarf weiter. Sie vernetzen Betroffene und Interessierte mit  Fachpersonen und Institutionen und leisten Öffentlichkeitsarbeit im Bereich der Palliative Care.
Telefonische Auskünfte oder Beratungen zu medizinischen, pflegerischen und sozialen Aspekten bei Menschen in schwerer Krankheit.  Ihre Anfragen werden durch ein erfahrenes, multiprofessionelles Team entgegengenommen. Die Fachpersonen verfügen über eine langjährige Erfahrung im Bereich Palliative Care.


Stationäre spezialisierte Palliative Care

Hospiz im Park, Arlesheim

Telefon 061 706 92 22

info@hospizimpark.ch

Palliativzentrum Hildegard, Basel

Telefon 061 319 75 75

info@pzhi.ch

Palliativstation St. Claraspital, Basel

Telefon 061 685 85 85

tumorzentrum@claraspital.ch

Palliativ-Konsiliardienst am Universitätsspital Basel

konsil.palliative_care@usb.ch

Palliative Care am Kantonsspital Baselland, Liestal

Telefon 061 553 73 28

palliativecare@ksbl.ch

Klinik Arlesheim

Telefon 061 705 71 11

info@klinik-arlesheim.ch 

Ambulante spezialisierte Palliative Care

SPITEX BASEL
Palliativ- und Onko-Spitex: Telefon 061 686 95 85

Kinder-Spitex: Telefon 061 686 96 03
palliativ@spitexbasel.ch

Mobiles Palliative Care Team

Ärztinnen und Ärzte des Palliativzentrums Hildegard und Pflegefachpersonen von SPITEX BASEL mit spezialisierter Ausbildung und Erfahrung in Palliative Care.
SPITEX BASEL: Telefon 061 686 95 85
Palliativzentrum Hildegard: Telefon 061 319 75 75

Spitalexterne Onkologiepflege Baselland SEOP

Telefon 061 723 82 14
seopbl@ksbl.ch

Auf Palliative Care spezialisierte Langzeitpflegeinstitutionen

Pflegezentrum Brunnmatt, Liestal

Telefon 061 927 57 57

info@brunnmatt.ch

Alters- und Pflegeheim Frenkenbündten, Liestal

Telefon 061 927 17 17

info@frenkenbuendten.ch

Alters- und Pflegeheim Johanniter, Basel

Telefon 061 385 88 88

johanniter@aph-johanniter.ch

Weitere Angebote

Mobiles Palliative Care Team (MPCT) Seelsorge

Unterstützung für schwer kranke und sterbende Menschen sowie ihre Angehörigen mit seelsorgerlichen und spirituellen Angeboten

Telefon 061 319 75 00

Kirchliche Kommission Palliative Care Basel-Stadt

Kontakt: Pfr. Gerhard Gerster, Tel. 061 326 45 36, 

Gerhard.Gerster@felixplatter.ch

Ökumenische Koordinationsstelle Palliative Care BL

palliativecare@refbl.ch
palliativecare@kathbl.ch

Krebsliga beider Basel

Telefon 061 319 99 88

info@klbb.ch

Rotes Kreuz Basel-Stadt

Betreuungsangebote zur Entlastung Angehöriger

Telefon 061 319 56 56

info@srk-basel.ch

Rotes Kreuz Baselland

Telefon 061 905 82 01

entlastung@rkbl.ch

GGG Voluntas

Telefon 061 225 55 25

Begleitdienst für kranke Menschen und deren Angehörige, Beratung zur Patientenverfügung

info@ggg-voluntas.ch

Ausblick

Palliativ Care ist komplex. Sensibilisierung und Information tun not. Deshalb organisiert palliative bs+bl von 2021 bis 2025 in Zusammenarbeit mit Partnern jährlich eine Palliativ-Woche, und zwar jeweils Mitte November.
In jedem dieser Jahre steht ein anderes Thema im Zentrum:

  • 2021: Lebensqualität bis zuletzt
  • 2022: Die verbleibende Lebenszeit gestalten
  • 2023: Gemeinsam statt einsam
  • 2024: Palliative Care: wie, wann und wo?
  • 2025: Palliative Care – was bleibt zu tun?

Kontakt

Trägerschaft
Palliativ-Woche ’21
c/o palliative bs+bl
Fichtenhagstrasse 4
4132 Muttenz
info@palliative-bs-bl.ch

Impressum  
Datenschutz

Trägerorganisationen

Mit Ihrem Besuch auf unserer Website stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung und der Verwendung von Cookies zu. Dies erlaubt uns unsere Services weiter für Sie zu verbessern.

Akzeptieren