Wir alle

Alle gleich endlich

Endlich menschlich

Menschlich begleiten

Begleiten bis zuletzt

Zuletzt da sein

Da sein füreinander

Füreinander sorgen

Sorgen mit Würde

Würde gibt Hoffnung

Hoffnung verbindet

Verbinden wir uns

Uns gegenseitig tragen

 

 

You matter because
you are you, and you matter
to the end of your life.
We will do all we can
not only to help you die peacefully
but also to live until you die.

– Cicely Saunders, 1918-2005

[Du zählst, weil Du du bist.
Und du wirst bis zum letzten Augenblick
deines Lebens eine Bedeutung haben.
Wir werden alles tun, damit du in Frieden
sterben kannst – aber genauso, dass du
leben kannst bis du stirbst.]

Du zählst, weil du du bist

Tu comptes, parce que tu es toi

Tu sei importante, perché tu sei tu

Ti zontas, perquei che ti eis ti

You matter because you are you

Tú importas porque tu eres tu

Ti je i rëndësishëm thjesht sepse je ti

Ești important pentru că ești tu însuți

Jsi důležitý, protože jsi to ty

Tu és importante porque és quem és

Tu girîng î ji ber ku tu tu yî

Ти важливий, бо ти — це ти

Sen, sen olduğun için önemlisin

நீ நீ என்பதாலேயே நீ முக்கியமானவன்

 

 

6. PALLIATIV-WOCHE BEIDER BASEL 26.10.-1.11.2026

Miteinander – Füreinander

Wir alle
Viele Menschen verbinden das Wort «palliativ» mit Krebs, Morphium, Sterben und Tod. Sie hoffen deshalb, möglichst nie mit Palliative Care in Berührung zu kommen. Dabei haben wir fast alle eines Tages Bedarf für eine palliative Begleitung: Wir brauchen Hilfe und Schutz, wenn eine ernste Krankheit voranschreitet und es vor allem darum geht, Beschwer-den zu lindern und die Lebensqualität zu erhalten.

Von allen
Fachpersonen aus vielen Berufsfeldern leisten Palliative Care: Medizin, Pflege, Therapie, Seelsorge und Sozialarbeit. Kranke Menschen erwarten von ihnen Kompetenz und Erreichbarkeit, aber auch Verständnis für ihre individuellen Sorgen und Nöte in einer Situation von Unsicherheit und Verletzbarkeit. Eine palliative Behandlung wird nicht nur in hierfür spezialisierten Kliniken angeboten, sondern auch in Spitälern und Pflegeheimen sowie durch mobile Palliativdienste, die Menschen das Sterben zu Hause ermöglichen. Und letztlich sind wir alle, auch wenn wir keine Fachpersonen im engen Sinn sind, aufgefordert, ernsthaft erkrankte Menschen zu begleiten und zu unterstützen. Palliative Care geht uns alle an.

Für alle
In der Palliativ-Woche ’26 gilt ein besonderes Augenmerk jenen Mitgliedern unserer Gesellschaft, die aus unterschiedlichen Gründen keinen oder nur einen unbefriedigenden Zugang haben zu Palliative Care. Alle Menschen sollen die Möglichkeit haben, bei fortschreitender Erkrankung und am Lebensende gemäss ihren individuellen Bedürf-nissen und Wünschen behandelt, gepflegt und begleitet zu werden.
Und auch die ihnen nahestehenden Menschen haben ein Anrecht,
dass ihre Fragen beantwortet werden und dass sie einfühlsame Unterstützung und Hilfe bei Entscheidungen erhalten.

Für die Trägerschaft 2026:
Manuela Rossini, Geschäftsführerin palliative bs+bl / Stephan Bachmann, Präsident CURAVIVA Basel-Stadt / Rony Hauser, Geschäftsführer CURAVIVA Baselland / Christine Paulicke, Geschäftsführerin APH Johanniter, Basel / Jikkelien Bohren, Geschäftsleiterin GGG Voluntas / Eveline Feiss, Michael Bangert, José Oliveira, Ökumenische Kommission Palliative Care Basel-Stadt / Judith Borter, Michael Frei, Co-Leiter:innen Ökumenische Koordinationsstelle Palliative Care Baselland / Michael Harr, Geschäftsführer Pro Senectute beider Basel / Stefan Schütz, Geschäftsführer SPITEX BASEL / Marta Mazzoli, Chefärztin PALLIATIVKLINIK IM PARK, Arlesheim / Jan Gärtner Palliativzentrum Bethesda Spital / Gabriele Marty, Geschäftsführerin Spitex-Verband Baselland / Sabine Siegrist, Geschäftsführerin Rotes Kreuz Basel / Anja Nicole Seiwert, Geschäftsführerin Rotes Kreuz Baselland 

Programm ’26

Wir freuen uns auf die 6. Runde der Palliativ-Woche und laden Sie herzlich zu den Veranstaltungen ein. Die PW ’26 zum Thema «Miteinander – Füreinander» findet vom 26. Oktober bis zum 1. November 2026 in den beiden Basler Kantonen statt.

Programmheft: pdf (folgt Mitte/Ende August)

Bereits ab 8. Oktober gastiert die Wanderausstellung “Cicely Saunders” im Universitätsspital Basel und ab 28.10. während der Palliativ-Woche im Bethesda Spital Basel.

Vom 27.10.-30.10. wird zudem die Wanderausstellung “Zuhause sterben” mit einem Rahmenprogramm im Theater Palazzo gezeigt.

Und wie bis anhin wird während der Palliativ-Woche das Angebot an Letzte Hilfe Kursen erweitert.

Folgen Sie der Palliativ-Woche auf Facebook oder Instagram.

Gerne auch der Sektion palliative bs+bl auf LinkedIn.

Kontakt: info(at)palliative-bs-bl.ch (Geschäftsstelle)

Montag, 26. Oktober

Palliative Care  für alle von allen: Was wurde erreicht, was bleibt zu tun? 

Der Eröffnungsanlass der Palliativ-Woche ‘26 beginnt mit Grussworten von Christine Zobrist, Co-Präsidentin von palliative bs+bl und Leitende Ärztin Palliative Care am KSBL, und von Regierungsrat Thomi Jourdan, Vorsteher der Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion Baselland.

Palliative Care soll nicht als Spezialität nur wenigen Menschen zu Gute kommen, sondern uns allen; denn voraussichtlich werden wir fast alle irgendwann auf palliative Behandlung angewiesen sein – bevorzugt daheim oder im vertrauten Pflegeheimzimmer, betreut und begleitet von uns bekannten Ärztinnen und Ärzten, Pflegenden, Seelsorgenden und nahestehenden Menschen.

Fachpersonen aus unterschiedlichen Bereichen diskutieren unter der Moderation der Radiojournalistin Sandra Schiess darüber, was Palliative Care in der Grundversorgung leisten kann, welche Behandlung, Betreuung und Begleitung wir alle bei ernsthafter Erkrankung erwarten dürfen, und wo Handlungsbedarf besteht – bezüglich Ausbildung, Finanzierung, Unterstützung von Angehörigen sowie in der Koordination der Behandlung.
Als Podiumsgäste nehmen teil:

Manuela Weichelt, Nationalrätin und Präsidentin des Dachverbandes palliative ch;
Marc Boutellier, Heimleiter der Stiftung Hofmatt; Daniel Handschin, Hausarzt; Pascale Meschberger, Ärztin, Stadträtin, Präsidentin der Alterskommission Liestal; Rolf Schlatter, Seelsorger KSBL + Palliativklinik im Park; Beatrice Zobrist, Leiterin Pflege Palliative Care MPD BL-SEOP; eine/r Angehörige/r.

Im Anschluss an die Diskussion findet ein Publikumsgespräch statt und danach gibt es die Gelegenheit zum weiteren Austausch und Zusammensein bei einem Apéro.

Veranstalterin: Trägerschaft Palliativ-Woche ’26

Dienstag, 27. Oktober

Häppchenweise ‘Palliative Care’

Das interprofessionelle Team Palliative Care serviert Ihnen neben kleinen Süssigkeiten auch Antworten zu Fragen wie: Was ist Palliative Care? Was ist Palliative Care nicht? Welche Angebote gibt es in der Region? Wie gelingt selbstbestimmtes Leben auch bei schwerer Krankheit? Ob Sie einfach neugierig sind, persönliche Erfahrungen mitbringen oder sich für Angehörige informieren möchten: Kommen Sie vorbei, bringen Sie Ihre Fragen und Ihre Geschichten mit. Wir freuen uns auf Sie!

Veranstalter:  Kantonsspital Baselland KSBL

Bevor ich sterbe, möchte ich …

Beschreibung

Veranstalter: Palliative Care Team am USB

Klangreise und gemeinsames Singen

Musik kann Angst, Schmerzen, Stress und Erschöpfung lindern und die Lebensqualität verbessern. Gemeinsames Singen wirkt sich positiv auf Wohlbefinden, Vitalität, Entspannung und soziale Verbundenheit aus – bei Betroffenen ebenso wie bei Angehörigen.  Erleben Sie, wie Klänge und Stimme Körper und Seele in Einklang bringen – und wie Musik Ihnen Momente von Ruhe, Kraft und Freude schenken kann. Sie entscheiden selbst, ob Sie einfach nur geniessen oder aktiv mitmachen möchten – jede Stunde wird achtsam an die Bedürfnisse der Teilnehmenden angepasst. Musikalische Vorkenntnisse sind nicht nötig.
Anmeldung unter kurse@klbb.ch oder per Telefon 061 319 99 88 bis Montag, 26.10.26.

Leitung: Martin Prätzlich, Leiter Begegnungszentrum, MBSR- & Yogalehrer

Veranstalterin: Krebsliga beider Basel

Being There – Da sein (CH, 2016)

Im Film geht es um vier Menschen, die in verschiedenen Kulturen Sterbende bis zum Tod begleiten. Sie zeigen uns Möglichkeiten, wie sie für Menschen in ihrer letzten Lebensphase da sind und dabei immer wieder neu ihr eigenes Leben sowie ihr Verhältnis zu Tod und Sterben reflektieren. Die Protagonist:innen (Ron Hoffman, USA; Elisabeth Würmli, Schweiz; Alcio Braz, Brasilien; Sonam Dölma Sherpa, Nepal) werfen die Frage auf, ob wir in der heutigen Zeit einen neuen Umgang mit dem Tod brauchen, der die Auseinandersetzung mit dem Sterben als Bereicherung in unser Leben zurückbringt.

Im Anschluss an den Film folgt ein Gespräch mit dem Regisseur Thomas Lüchinger, einer Vertreterin des Begleitdiensts von GGG Voluntas und einer Pflegeexpertin.

Moderation: Klaus Bally

Veranstalterin: GGG Voluntas

Weitere Infos zum Film: Being There – Da sein


Wir beide (F, 2019)

Der Film «Deux» («Wir beide») thematisiert auf eindrückliche Weise die Lebensrealität eines älteren lesbischen Paares; er wirft wichtige Fragen auf  zu Liebe, Sichtbarkeit, Angehörigenschaft und Selbstbestimmung im Alter. Im anschliessenden Podiumsgespräch gehen wir u.a. den Fragen nach: Welche Erfahrungen machen queere Menschen im Alter und am Lebensende? Wie kann Palliative Care den Bedürfnissen von LGBTIQ+-Personen gerecht werden? Welche Bedeutung haben Anerkennung, Zugehörigkeit und gewählte Familien in der letzten Lebensphase? Welche gesellschaftlichen und institutionellen Entwicklungen sind erforderlich, um Diskriminierung und Unsichtbarkeit entgegenzuwirken?

Moderation: Marcello Schumacher

Veranstalter: Verein Queer Altern Region Basel

 

Vielfalt in der Palliative Care: Wie Kultur ethische Entscheidungen prägt

Palliative Care begleitet Menschen mit unheilbaren Erkrankungen und am Lebensende. Sie findet in einem kulturell vielfältigen Umfeld statt, hat aber von ihrer Geschichte her auch eine eigene Sicht auf Leben, Leiden und Sterben. Wo unterschiedliche Wertvorstellungen aufeinandertreffen, entstehen ethische Fragen: Was gilt als guter Umgang mit Leid? Wer entscheidet am Lebensende? Was bedeutet es, in kultureller Vielfalt ethisch sensibel zu handeln? Der Vortrag zeigt anhand praxisnahen Beispielen, wie solche Spannungen entstehen und wie man sie im Alltag gemeinsam angehen und in Einklang bringen kann. Im Mittelpunkt stehen Kommunikation, gemeinsame Entscheidungsfindung und der respektvolle Umgang miteinander. Ziel ist es, kultursensibles und personenzentriertes Handeln in der Palliative Care zu stärken.

Apéro im Anschluss.

Anmeldung erforderlich bis am 13. Oktober 2026 an info@palliativklinik.ch.

Referent: Settimio Monteverde, Klinischer Ethiker, Dozent BFH und UZH

Veranstalterin: Palliativklinik im Park

The Parting Glass: ein Glas zum Abschied!

In seiner ca. halbstündigen Performance setzt sich der Schauspieler Julian Schneider (Theater Basel) mit dem Abschiedsprozess seiner im Dezember 2014 an Krebs erkrankten Mutter Kathryn Schneider-Gurewitsch auseinander: Als sie zum dritten Mal an Krebs erkrankt, weiss sie, dass sie nicht mehr lange zu leben hat. Sie beginnt ihre Erfahrungen niederzuschreiben. In ihrem Buch Reden wir über das Sterben – Vermächtnis einer Ärztin und Patientin geht sie den wichtigen Fragen am Lebensende nach, macht Mut sich diesen Themen zu stellen und beschreibt, was Menschen auf dem Weg in den Tod helfen und Lebensqualität bringen kann.

Nach der Performance findet ein Gespräch mit dem Schauspieler und dem Psychologen Martin Prätzlich (Leiter Begegnungszentrum KLBB, Achtsamkeits- und Yogalehrer) statt. Moderation: Manuela Rossini

Und am Schluss werden wir zusammen auf das gute Leben – zu dem auch das gute Sterben gehört – anstossen.

Veranstalterin: Krebsliga beider Basel KLBB und palliative bs+bl

20 Jahre Palliative Care zu Hause

Seit 20 Jahren begleitet und unterstützt das Palliativ- und Onko-Team von SPITEX BASEL Menschen mit schweren Erkrankungen in ihrer letzten Lebensphase zu Hause. Anna Wagner und Pascal Grillon, Pflegefachpersonen für spezialisierte Palliative Care, geben Einblicke in ihren Arbeits-alltag und berichten anhand konkreter Beispiele von den Herausforderungen, denen Betroffene und Angehörige begegnen. Sie zeigen auf, wie individuelle Unterstützung zu mehr Lebensqualität im häuslichen Umfeld beitragen kann.

Im Anschluss bleibt Zeit für Fragen, Austausch und persönliche Gespräche.
Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten am Thema Palliative Care zu Hause, unabhängig von Herkunft, Sprache oder Lebenssituation.

Die Platzzahl ist beschränkt: Anmeldungen per Telefon 079 899 80 75 oder via E-Mail an info@begegnungszentrum-cura.ch.

Veranstalterin: SPITEX BASEL

Mittwoch, 28. Oktober

Thema: Hospiz

Beschreibung folgt.

Anmeldung: xx

Veranstalter: Palliativzentrum Bethesda Spital

 

 

Wie kann Sterben zu Hause gelingen – und was braucht es dafür?

Im Rahmen der Ausstellung Zuhause sterben lädt die Abteilung Palliative Care des Kantonsspitals Baselland zu einem besonderen Theaterabend ein, der sich dem Leben, dem Sterben und den Möglichkeiten widmet, den letzten Lebensabschnitt zu Hause zu gestalten. In verschiedenen Szenen be-gleiten wir eine Patientin und ihr Umfeld von der Diagnosestellung bis zum Lebensende. Zwischen den Szenen greifen wir zentrale Fragen auf, beleuchten einzelne Aspekte und kommen mit Ihnen ins Gespräch. Lernen Sie dabei die Unterstützungsmöglichkeiten der Palliative Care kennen – von der Entscheidungsfindung bis zur Symptomkontrolle – und erfahren Sie, wie Betroffene und Angehörige auf diesem Weg begleitet werden.

Im Anschluss laden wir Sie herzlich bei einem Getränk zu einem ungezwungenen Austausch ein.

Veranstalter: Kantonspital Baselland

Donnerstag, 29. Oktober

Häppchenweise ‘Palliative Care’

Das interprofessionelle Team Palliative Care serviert Ihnen neben kleinen Süssigkeiten auch Antworten zu Fragen wie: Was ist Palliative Care? Was ist Palliative Care nicht? Welche Angebote gibt es in der Region? Wie gelingt selbstbestimmtes Leben auch bei schwerer Krankheit? Ob Sie einfach neugierig sind, persönliche Erfahrungen mitbringen oder sich für Angehörige informieren möchten: Kommen Sie vorbei, bringen Sie Ihre Fragen und Ihre Geschichten mit. Wir freuen uns auf Sie!

Veranstalter:  Kantonsspital Baselland KSBL

Bis zuletzt (2022)

Der Wunsch, die letzte Lebensphase zuhause zu verbringen, ist für viele Menschen von grosser Bedeutung. Der Kurzfilm «Bis zuletzt» zeigt eindrücklich, welche Herausforderungen, aber auch welche Unterstützungsmöglichkeiten damit verbunden sind. Im Anschluss an die Filmvorführung stellen Fachpersonen aus dem Palliativbereich die verschiedenen Unterstützungsangebote im Kanton Basel-Landschaft vor. In einem Podiumsgespräch geben Vertreterinnen und Vertreter aus Medizin, Pflege, mobiler Seelsorge sowie dem Freiwilligenangebot «Begleiten-Palliative Care» Einblicke in ihre Arbeit und beantworten Fragen aus dem Publikum. Der Anlass bietet Raum für Austausch, Vernetzung und Informationen. Ein Apéro riche rundet den Abend ab.

Veranstalter: Ökumenische Koordinationsstelle Palliative Care BL, Rotes Kreuz Baselland und MPD Baselland-SEOP (Kantonsspital Baselland).

Gibt es in Basel eine Kultur des Sterbens?

Moderiertes Gespräch zwischen Viola Heinzelmann,Co-Leiterin der Frauenklinik am Universitätsspital Basel, und Lukas Engelberger, Regierungsrat und Vorsteher des Gesundheitsdepartements Basel-Stadt, mit professionellen und persönlichen Perspektiven. Der Umgang mit Tod und Sterben wird in Basel sehr unterschiedlich wahrgenommen. Das Spektrum reicht von Angst und Vermeidung bis zu positiver Akzeptanz und individueller Kultivierung. Das Gespräch wird u.a. auf die Frage nach der Vorbereitung auf das Sterben eingehen, ebenso auf die Wünsche und die Möglichkeit einer Kultur im Umfeld des Todes: Gibt es so etwas wie eine Kunst des Sterbens? Oder kam man – analog zum «guten Leben» – auch von einem «guten Sterben» sprechen?

Im Anschluss wird ein Apéro offeriert.

Moderation: Michael Bangert

Veranstalterin: Ökumenische Kommission Palliative Care Basel-Stadt

 

Erich ohne Gerda – Deine Zeit kommt erst noch

Nach über fünfundvierzig Jahren Ehe bleibt Erich ohne Gerda allein in seiner Wohnung zurück. Wie sieht ein Neuanfang für einen über Achtzigjährigen aus? Irina Schönen und Gian Rupf erzählen von Bärbel, Erichs Bruder Adolf und längst vergessenen Talenten. Und dann ist da Edith Samira, die ihm prophezeit: Deine Zeit kommt erst noch.
Rupf&Schönen stehen regelmässig als Erich und Gerda mit grosser Resonanz auf kleinen Bühnen der Schweiz. Nun erzählen sie weiter aus Tim Krohns Buchreihe Menschliche Regungen.

Vor dem Theater gibt es ein Gespräch mit den Schauspieler:innen und dem Veranstalter.

Moderation: Martina Vogel, comm.versa

Anmeldung bitte bis 22. Oktober 2026 an pflegehotel-bs.ch/erich oder 061 326 16 16

Veranstalter: Projektverbund Palliative Care Basel

Mit der Familie für das kranke Kind und sein Umfeld

Das interprofessionelle Palliative Care Team am Universitäts-Kinderspital Basel gibt Ihnen Einblicke in die gemeinsame Begleitung und vielseitige Unterstützung von Kindern mit einer lebenslimitierenden Erkrankung. Ein einführendes Referat beleuchtet die Zusammenarbeit zwischen der Familie und dem erweiterten sozialen Umfeld des schwer kranken Kindes mit den beteiligten Fachpersonen. Im anschliessenden Gespräch und Austausch werden Erfahrungen, Herausforderungen und gelingende Ansätze geteilt. Die Veranstaltung bietet Raum für Fragen, Perspektiven und Begegnungen und zeigt auf, wie ein tragfähiges

Miteinander entstehen kann – ganz nach dem Motto: «Füreinander mit allen!».

Veranstalter: Palliative Care am Universitäts-Kinderspital beider Basel UKBB

Freitag, 30. Oktober

Palliative Care für Menschen mit Demenz – worauf ist zu achten?

Klaus Bally, pensionierter Hausarzt und Vorstandsmitglied des Netzwerk Demenz beider Basel, beleuchtet die Besonderheiten der palliativen Behandlung und Betreuung von Menschen mit Demenz. Da die Entscheidungsfähigkeit im Krankheitsverlauf schwindet, müssen Behandlungswünsche frühzeitig besprochen werden. Lebensqualität lässt sich erhalten, indem Selbstwert, Sicherheit und Zugehörigkeit gestärkt werden. Anschliessend liest Christine Johanna Keller, Lokalpolitiker, Juristin und Freiwillige Helferin Palliative Care, aus ihrem Roman Kopfkind (2026), in den auch ihre eigenen Erfahrungen als Angehörige einer an Demenz erkrankten Mutter eingeflossen sind. Im Gespräch zwischen den beiden Persönlichkeiten und dem Publikum geht es um die Herausforderungen pflegender Angehöriger, ihre Belastungen und die Unterstützung, die sie benötigen, um selbst gesund zu bleiben.

Veranstalter: Netzwerk Demenz beider Basel

 

Palliative Care aus anthroposophischer Sicht

Die Klinik Arlesheim lädt zu Vorträgen, Begegnungen und Infoständen rund um das Thema Palliative Care ein. Wir stellen uns «miteinander» als integrativmedizinisches, multiprofessionelles spezialisiertes Team vor und zeigen, wie wir «füreinander» da sind: für Menschen mit unheilbaren schweren Erkrankungen sowie für ihre An- und Zugehörigen. Dabei verbinden wir die schulmedizinische Versorgung mit anthroposophisch erweiterter Medizin – insbesondere mit anthroposophischen Pflegeanwendungen und dem vielfältigen Angebot anthroposophischer Therapien. Fachpersonen stehen für Fragen und Austausch den ganzen Nachmittag bei einem gratis offerierten Getränk zur Verfügung.

Veranstalterin: Klinik Arlesheim

Palliativpflege im Alters- und Pflegeheim: Leben und geborgen bis zuletzt

Expertinnen aus den beiden für Palliative Care zertifizierten Pflegeheimen Frenkenbündten und Brunnmatt diskutieren Erfahrungen, Erkenntnisse und Herausforderungen im Zusammenhang mit der Behandlung und Betreuung von Menschen am Lebensende. Im Anschluss an die Diskussion gibt es eine Fragerunde für das Publikum und einen Austausch bei Kaffee und Früchten.

Mitwirkende:

  • Dr. med. Kathrin Müller, Allgemeine Innere Medizin FMH, Praxis Gartenstrasse Liestal
  • Barbara Löw, Stv. Leiterin Pflege und Betreuung. Pflegeexpertin APN, Frenkenbündten
  • Stephanie Kaufmann, Wohngruppenleiterin, HF, CAS Interprofessionelle spezialisierte Palliative Care, Frenkenbündten
  • Susanna Sollberger, Pflegeexpertin, CAS Interprofessionelle spezialisierte Palliative Care, Brunnmatt
  • Rosmarie Tufilli, Wohngruppenleiterin, HF, dipl. psychologische Beraterin FSB, Frenkenbündten

Anmeldung bitte bis zum 28.10.26 an info@frenkenbündten.ch

Veranstalter: APH Frenkenbündten und Brunnmatt, Liestal

Herbstgold: Von fallenden Blättern und reichen Ernten

Im Herbst gibt es viel zu ernten, und gleichzeitig ist es die Zeit des Rückzugs. Die Natur zieht sich zurück und Ruhe kehrt ein. Diese Zeit ist geprägt von unterschiedlichen Festen und Ritualen. Wir danken der Natur für ihre Gaben und zünden das eine oder andere Licht an. Wir feiern das Vergängliche und Beständige. Zusammen möchten wir unsere Erinnerungen an den Herbst wiederaufleben lassen und unsere vielfältigen Erfahrungen miteinander teilen.

Leitung: Tamara Lang, Pro Senectute

Anmeldung bitte bis 23.10.2026 über das Akzent Forum: 061 206 44 66.

Veranstalter: Pro Senectute beider Basel

Jüdische und muslimische Perspektiven auf das Lebensende

Existenzielle Fragen, Minderheitenperspektiven, Uneindeutigkeiten und Unaussprechbares – das Podiumsgespräch gibt Einblick in jüdische und muslimische Traditionen. Gemeinsam nähern sich die Kulturvermittlerin und Judaistin Sarah-Maria Hebeisen, der Projektleiter «Philosophical Care» und Religionswissenschaftler Omar Ibrahim und die inforel-Leiterin und Religionswissenschaftlerin Swantje Liebs Fragen nach Endlichkeit und Gesundheit, Jenseits und Erinnerung, Seelsorge und Dialog.

Anmeldung erwünscht an info@inforel.ch

Veranstalter: inforel. Information Religion, Jüdisches Museum Schweiz

Füreinander da sein bis zuletzt

Wie können wir Menschen am Lebensende begleiten – und auch Angehörigen und Trauernden Raum geben? In dieser Gesprächsrunde werden verschiedene Angebote vorgestellt, die ein gemeinsames Tragen von Abschied, Sterben und Trauer ermöglichen: Letzte-Hilfe-Kurse (für Erwachsene und auch für Kinder und Jugendliche), Trauercafés, Trauerarbeit mit Kindern, allgemeine Erzählcafés und Angehörigencafés.

Die Angebote zeigen auf unterschiedliche Weise, wie Gemeinschaft, Zuhören und gegenseitige Unterstützung stärken können – im Leben bis zuletzt und darüber hinaus.

Nach kurzen Inputs zu den einzelnen Angeboten gibt es Zeit für Fragen, persönliche Erfahrungen und den gemeinsamen Austausch. Die Veranstaltung richtet sich an Angehörige, Freiwillige, Fachpersonen und Menschen, die sich mit den Themen Lebensende, Begleitung, Gemeinschaft und sorgenden Gemeinden (Caring Communities) auseinandersetzen möchten.

Inputs: Eveline Beroud (LHK für Erwachsene), Mirella Dettwiller (Trauercafé Theresia), Pia Küng (Trauercafé Laufen), Priska Hauri (LHK Kids & Teens), xy (Trauerarbeit mit Kindern und Jugendlichen), Karin Gäumann-Felix (Angehörigencafé), Kerstin Rödiger (Erzählcafés).

Moderation: Trudy Wey, Kursleiterin Kids & Teens, pensionierte Spezialseelsorgerin RKK

Veranstalter: palliative bs+bl, Pastoralraum Allschwil-Schönenbuch

Palliative Care – ein Angebot für alle Menschen?

Dass ernsthaft erkrankte und Menschen an ihrem Lebensende in der Schweiz ein Anrecht haben, medizinisch, psychologisch sowie auch spirituell-seelsorgerisch umfassend betreut zu werden, erachten wir als selbstverständlich. Allerdings hat sich in unserer hochentwickelten Wohlstandsgesellschaft ein auf Autonomie und Selbstbestimmung ausgerichtetes Konzept von Palliative Care entwickelt, das von Menschen mit einer nicht der Mehrheit entsprechenden soziokulturellen Biographie oft nicht verstanden und demnach auch nicht oder kaum genutzt wird.

An diesem Abend soll Palliative Care als ein Angebot vorgestellt werden, das möglichst vielen Menschen und ihren Angehörigen bei schwerer Krankheit und am Lebensende zugänglich sein soll, unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem Alter, ihrer Geschlechtsidentität, ihrem ökonomischen Status sowie ihrer Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft. Fachpersonen aus unterschiedlichen Bereichen – Politik, Medizin, Pflege, Seelsorge und auch Angehörige – zeigen uns auf, wo sie in ihrem Alltag Lücken erkennen in der Betreuung von schwer erkrankten Menschen und wo sie Chancen und Lösungsansätze sehen, um wirklich allen Menschen ein würdiges und ihren Bedürfnissen entsprechendes Lebensende zu ermöglichen.

Grussworte: Hermann Amstad, Co-Präsident palliative bs+bl; Einführung: Klaus Bally, ehemaliger Haus- und Heimarzt.

Podiumsgäste: Eveline Feiss (Ökumenische Kommission Palliative Care Basel-Stadt), Jana Güntherberg(Leiterin Begleitdienst bei GGG Voluntas), Martina Hafner (Hausärztin), Bea Heim (Präsidentin VASOS, ehemalige Nationalrätin); Jutta von Thülen-Hirsch (Spitex), Zaira Esposito (SP; Geschäftsführerin Mittstimme), ein/e Angehörige/r

Moderation: Sandra Schiess (Radiomoderatorin SRF)

Publikumsgespräch und Apéro im Anschluss.

Veranstalter: Trägerschaft Palliativ-Woche ‘26

Samstag, 31. Oktober

Bis zuletzt ich selbst

Was passiert, wenn das letzte Kapitel deines Lebens ohne dich erzählt wird – weil niemand deine Biografie kennt, anerkennt oder sehen will? kweercare lädt ein: Beim Podiumsgespräch mit anschliessender «Listening Session» sprechen Menschen aus verschiedenen Generationen über Selbstbestimmung, Spiritualität und Sinn am Lebensende – und über Care als Haltung, nicht als Dienstleistung. Im Anschluss bietet das Café Kafka im Literaturhaus einen Apéro an.

Anmeldung bitte bis 28. Oktober 2026 an: www.kweercare.ch/#veranstaltungen

Moderation: Maximilian Grieger + Roger Furrer

Veranstalter: kweercare

tja

 

Sonntag, 1. Oktober

Spiritual Performance zum Totengedenken

Seit mehr als 20 Jahren findet zum Totengedenken in der Predigerkirche ein weltweit einzigartiges Ritual statt. Diese «Spiritual Performance» ist der Erinnerung an die Toten, aber auch der Besinnung auf das eigene Sterben gewidmet. Die uralten Gesänge und die Texte werden von der mittelalterlichen Gestalt des musizierenden Todes begleitet. Die Gestalt des Todes tanzt und umkreist freundlich die Anwesenden. Da die mittelalterliche Predigerkirche nur von Kerzen erhellt wird, entsteht eine Atmosphäre von poetischer Schönheit. Das Ensemble «Voce – Ensemble für Vokalkunst» singt u.a. die älteste bekannte Vertonung eines Totentanz-Textes aus dem 14. Jahrhundert sowie gregorianische Gesänge. Diese erzählen von der menschlichen Hoffnung auf ein Licht, das nicht verlöschen kann.

Veranstalterin: Ökumenische Kommission Palliative Care Basel-Stadt

 

Dia de los muertos

Viva la vida!

Beschreibung (tba)

Beschränkte Platzzahl. Anmeldung bis xx. Oktober an: xx

Essen und Getränke auf eigene Kosten.

Veranstalter: palliative bs+bl

Trägerorganisationen

CURAVIVA Baselland

CURAVIVA Baselland vertritt die Interessen der Baselbieter Alterszentren, Pflegeheime und Pflegewohnungen. Wir setzen uns ein für ein gutes, würdiges Leben und Sterben im Alter. In unseren 33 Mitgliedinstitutionen leben rund 3’200 Bewohnerinnen und Bewohner. Zudem bieten die Institutionen, die mit einem Leistungsauftrag der Baselbieter Gemeinden respektive Versorgungsregionen ausgestattet sind, neben Langzeitpflegebetten auch Ferienbett- und Notfallaufenthalts-Angebote an und betreiben Tagesstätten.

www.curaviva-bl.ch

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, für die uns anvertrauten Menschen einen in allen Aspekten würdigen 4. Lebensabschnitt zu schaffen. Dass dazu eine professionelle Palliative Care gehört, ist für die Baselbieter Alters- und Pflegeheime eine nicht wegzudenkende Selbstverständlichkeit.
– Rony Hauser, Geschäftsführer CURAVIVA Baselland

CURAVIVA Basel-Stadt

CURAVIVA Basel-Stadt vertritt die baselstädtischen Pflegeheime, Wohngruppen und Tagesbetreuungen. Unsere Mitglieder bieten ein Zuhause, Betreuung und Pflege für über 3’000 pflegebedürftige Menschen. Seit 1987 machen wir uns stark für gute Rahmenbedingungen für unsere Mitgliedsinstitutionen und eine umfassende, bedarfsgerechte Alterspflege für Baslerinnen und Basler.

www.curaviva-bs.ch

Menschen in ihrer letzten Lebensphase ein zu Hause geben, sie begleiten, pflegen und betreuen – das ist der Auftrag der Pflegeheime. Die Palliative Care ist dabei ein wichtiger Pfeiler.
– Stephan Bachmann, Präsident CURAVIVA Basel-Stadt

GGG Voluntas

GGG Voluntas trägt seit über 25 Jahren zu einer Sensibilisierung im Umgang mit den Themen Krankheit, Sterben und Tod bei und bietet Unterstützung zur Erhaltung grösstmöglicher Selbstbestimmung. Dies leisten wir mit unseren Angeboten der Beratung zur Patientenverfügung und weiteren Vorsorgedokumenten, dem Begleitdienst für kranke Menschen zu Hause sowie mittels Vorträgen und Veranstaltungen. GGG Voluntas ist eine Organisation der GGG, der Gesellschaft für das Gute und Gemeinnützige Basel.

www.ggg-voluntas.ch

Lebensqualität spielt bei unseren Angeboten eine zentrale Rolle: in der Begleitung kranker Menschen und der pflegenden Angehörigen sowie in der Beratung zu individuellen Patientenverfügungen.
– Jikkelien Bohren, Geschäftsleiterin GGG Voluntas

APH Johanniter

Das Alters- und Pflegeheim Johanniter wurde 1987 von einer ökumenischen Stiftung, bestehend aus drei Kirchgemeinden im Einzugsgebiet des St. Johann Quartier, gegründet. 2016 ist das APH Johanniter von qualitépalliative, gemäss den Qualitätskriterien zur stationären Behandlung in Institutionen der Langzeitpflege, erstmals zertifiziert worden. Seitdem ist das Label Motivation unseren hohen Standard laufend weiterzuentwickeln. Wir verstehen Palliative Care als ganzheitliches Betreuungs- und Behandlungskonzept mit dem Ziel, unseren Bewohnenden die bestmögliche Lebensqualität in der noch verbleibenden Lebensspanne anzubieten.  Der Einbezug von externen Experten, sowie ein Angebot an konfessionell gebundener wie auch spiritueller Begleitung runden das Angebot ab.

www.aph-johanniter.ch

Unser gesamtes Haus ist in die Umsetzung und Weiterentwicklung der Palliative Care involviert – von der Pflege über die Aktivierung, Verwaltung, Technik bis hin zur Gastronomie. Alle Mitarbeitenden werden auf dieses Thema hin geschult und sensibilisiert, was die Sicherheit des Handelns mit Bewohnenden in dieser letzten Lebensphase stärkt.
– Christine Paulicke, Heimleiterin

Ökumenische Kommission Palliative Care Basel-Stadt

Die kirchliche Kommission Palliative Care Basel-Stadt engagiert sich für die interprofessionelle Zusammenarbeit im Mobilen Palliative Care Team. Damit ermöglicht sie den niederschwelligen Zugang zu Seelsorge und spiritueller Begleitung in der ambulanten Palliative Care. Die Kommission ist vernetzt mit Kirchgemeinden, Fachorganisationen und dem Kanton, beteiligt sich an Weiterbildungen und öffentlichen Veranstaltungen (z.B. Letzte Hilfe Kurse).

Mobile Palliativseelsorge
https://www.erk-bs.ch/mobilepalliative

Palliative Care Angebote
https://www.rkk-bs.ch/pastoralraum/spezialseelsorge/palliative-care

Palliative Care und Christliche Verantwortung
https://www.pccv.ch/

Wir bringen die Bedeutung der Spiritualität und der Wertorientierung für die Lebensqualität der Betroffenen zur Sprache.
– Pfr. Michael Bangert, Pfr. Eveline Feiss, José Oliveira, Co-Leitung

Ökumenische Koordinationsstelle Palliative Care Baselland

Die Koordinationsstelle wurde 2015 von den Landeskirchen geschaffen. Ihre Aufgaben sind die Initiierung und Stärkung der lokalen Netzwerke in der Palliative Care, die Unterstützung und Begleitung der Verantwortlichen und Freiwilligen in den Kirchgemeinden/Pfarreien sowie die Findung von Freiwilligen und deren Ausbildung. Zudem gilt es, die Bevölkerung zu sensibilisieren. Es ist den Landeskirchen wichtig, Seelsorge und Spiritualität in die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Palliative Care einzubringen.

www.ks-palliativecare.com

Begleiten von Sterbenden und deren Angehörigen ist eine Kernaufgabe der Kirchen. Diese Ressourcen und Kompetenzen sollen in der Palliative Care sichtbar gemacht und genutzt werden.
– Pfr. Judith Borter, Michael Frei, Co-Leitung

palliative bs+bl

palliative bs + bl ist eine Sektion der Schweizerischen Gesellschaft für Palliative Medizin, Pflege und Begleitung (palliative ch); gegründet wurde sie im März 2002. Hauptanliegen sind die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für Palliative Care (Leistungsauftrag BS + BL); die Förderung des Zugangs zu Palliative Care für Betroffene und ihre Angehörigen; der Informations-, Erfahrungs- und Wissensaustausch unter den Fachpersonen; die Verankerung von Palliative Care im regionalen Gesundheitswesen; die Koordination für Letzte-Hilfe-Kurse im regionalen Mandat.

www.palliative-bs-bl.ch

Wir möchten die Menschen dabei unterstützen, sich rechtzeitig Gedanken zu machen über die Gestaltung ihrer letzten Lebenszeit.
– Hermann Amstad & Christine Zobrist, Co-Präsidium

PALLIATIVKLINIK IM PARK, Arlesheim

Die PALLIATIVKLINIK IM PARK ist eine Klinik für spezialisierte Palliative Care mit öffentlichem Leistungsauftrag. Es stehen 10 Zimmer zur Verfügung. Menschen, die an einer fortschreitenden, unheilbaren Erkrankung leiden, werden durch ein multidisziplinäres, interprofessionelles Team behandelt, gepflegt und begleitet.

www.palliativklinik.ch

Das Gestalten der letzten Lebensphase beginnt nicht erst bei der Feststellung einer unheilbaren Krankheit. In diesem Sinne gehört zu Palliative Care eine vorausschauende Planung, welche nicht nur Patienten, sondern auch der gesunden Bevölkerung angeboten werden soll.
– Marta Mazzoli, Chefärztin

Palliativzentrum Bethesda Spital, Basel
(ehemals Hildegard)

Als spezialisierte Klinik für Palliative Care betreuen wir Menschen mit komplexen, chronisch fortschreitenden oder unheilbaren Krankheiten. Unser Ziel ist es, die bestmögliche Lebensqualität zu erhalten, sowie belastende Symptome wirksam zu lindern.

Unser interdisziplinäres Team arbeitet nach modernen medizinischen, pflegerischen und therapeutischen Methoden und bezieht psychosoziale sowie spirituelle Aspekte mit ein. Ebenfalls werden Angehörige von Anfang an integriert und unterstützt.

www.pzhi.ch

Am neuen Standort im Bethesda Spital können wir mit unserem multi-professionellen Team unter deutlich verbesserten Bedingungen die spezialisierte Palliative Care für Menschen in frühen und späten Krankheitsphasen anbieten. Leid zu mindern und Lebensqualität bestmöglich zu erhalten ist auch unser Antrieb, wenn unsere ärztlichen Kolleginnen und Kollegen die Patientinnen und Patienten auch in ihrem Zuhause oder in der Langzeitpflege mitbetreuen.
– Jan Gärtner, Chefarzt, und Beatrix Werner, Leiterin Pflege

Pro Senectute beider Basel

Die gemeinnützige Stiftung ist Fach- und Anlaufstelle für Altersfragen in der Region Basel und hat seit über 100 Jahren zum Zweck, das Wohl der älteren, zu Hause lebenden Menschen in Basel-Stadt und Baselland zu erhalten und zu fördern.
Mit rund 400 Mitarbeitenden an 10 Standorten sorgen wir mit verschiedenen Dienstleistungen dafür, dass ältere Menschen in Sicherheit und Selbstständigkeit leben können.

www.bb.prosenectute.ch 

Pro Senecute beider Basel unterstützt ältere Menschen und ihre Angehörigen in verschiedenen Lebensphasen. Der Tod ist ein Teil des Lebens.
– Michael Harr, Geschäftsleiter Pro Senectute beider Basel

Rotes Kreuz Basel

Das Rote Kreuz Basel engagiert sich seit 1888 für die Verletzlichsten im Stadt-Kanton. Wir entlasten und unterstützen Angehörige, die sich zu Hause persönlich um betagte oder kranke Familienmitglieder kümmern. In unseren Kursen zu Themen wie Demenz oder Palliativ Care lernen sowohl Fachleute als auch pflegende Angehörige kranke Menschen würdevoll und adäquat zu betreuen und zu pflegen. Das Rote Kreuz Basel ist eine der 24 Kantonalverbände des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK) und berechtigt, das Rotkreuzemblem zu nutzen.

www.srk-basel.ch

Das Rote Kreuz kümmert sich weltweit um Kranke und Verletzte. Darum engagieren wir uns auch für die würdevolle und fachgerechte Pflege unheilbar kranker Menschen.
– Sabine Siegrist, Geschäftsführerin Rotes Kreuz Basel

Rotes Kreuz Baselland

Mitarbeitende und Freiwillige des Roten Kreuz Baselland sorgen im Baselbiet für mehr Menschlichkeit und Solidarität. Wir bieten zahlreiche Entlastungsangebote für zu Hause lebende, kranke und ältere Menschen sowie ihre Angehörigen an. Freiwillig tätige und fachlich ausgebildete Begleiterinnen und Begleiter sind für Schwerkranke, Sterbende und Angehörige da. Wir tragen mit konkreter Hilfe, Beratung und Bildung dazu bei, das Leben für viele Menschen lebenswerter zu machen.

www.srk-baselland.ch

In Würde leben und altern bedeutet auch, füreinander da zu sein und zuzuhören. Viele schwerkranke Menschen wollen zu Hause bleiben bis zum Ende. Unsere Freiwilligen begleiten Menschen mit einer schwerwiegenden oder chronisch fortschreitenden Erkrankung (inkl. Demenz) und sterbende Menschen.
– Anja Nicole Seiwert, Geschäftsführerin Rotes Kreuz Baselland

SPITEX BASEL

SPITEX BASEL bietet ein umfassendes und spezialisiertes Angebot der Hilfe und Pflege zu Hause für Menschen jeden Alters, 365 Tage im Jahr. Selbstständigkeit, Sicherheit und Lebensqualität sowie die nachhaltige Entlastung von Angehörigen stehen im Vordergrund. Fachpersonen unterstützen in vertrauter Umgebung, auch in palliativen Lebenssituationen. SPITEX BASEL ist eine gemeinnützige, nicht gewinnorientierte Stiftung mit Leistungsauftrag des Kantons Basel-Stadt.

www.spitexbasel.ch

Auch für Menschen mit einer unheilbaren, lebensbedrohlichen Krankheit ist es möglich, im eigenen Zuhause gepflegt und betreut zu werden. Am liebsten daheim – dafür engagieren wir uns.
– Stefan Schütz, Geschäftsführer SPITEX BASEL

Spitex-Verband Baselland

Der Spitex-Verband Baselland (SVBL) ist die kantonale Dachorganisation aller NPO-Spitex-Organisationen. Diese stellen die ambulante Pflege und Betreuung für Menschen jeden Alters zu Hause sicher. Durch die Gemeinden resp. Versorgungsregionen sind die einzelnen Spitex-Organisationen mit einem Versorgungsauftrag ausgestattet. Dieser verpflichtet die Organisationen, jeden Auftrag im Rahmen ihrer Aufgabe anzunehmen und ihr Einzugsgebiet vollständig abzudecken – unabhängig vom Ort oder der Dauer eines Einsatzes.

www.spitexbl.ch

Als ambulante Grundversorger sind unsere NPO-Spitex-Organisationen ein wichtiger Partner des Palliative-Care-Netzwerkes und spielen dank professioneller und kompetenter Spitex-Dienstleistung eine entscheidende Rolle auch im Bereich der palliativen Grundversorgung für Menschen, die zu Hause gepflegt und betreut werden.
– Gabriele Marty, Geschäftsführerin SVBL

Was ist Palliative Care?

Unheilbar kranke Menschen leben mit ihrer lebensbedrohenden Diagnose manchmal nur noch ein paar Tage lang, oft aber auch noch Wochen, Monate oder gar Jahre. Was ihre Not wendet ist eine umfassende Umsorgung, also Palliative Care. Palliativ heisst so viel wie bergend, ummantelnd, einhüllend.
Die Weltgesundheitsorganisation WHO definiert Palliative Care so: «Palliative Care entspricht einer Haltung und Behandlung, welche die Lebensqualität von Patienten und ihren Angehörigen verbessern soll, wenn eine lebensbedrohliche Krankheit vorliegt. Sie erreicht dies, indem sie Schmerzen und andere physische, psychosoziale und spirituelle Probleme frühzeitig und aktiv sucht, immer wieder erfasst und angemessen behandelt. Palliative Care

  • lindert Schmerzen und andere belastende Beschwerden,
  • unterstützt den Patienten darin, so lange wie möglich aktiv zu bleiben,
  • bejaht das Leben und erachtet das Sterben als normalen Prozess,
  • will den Tod weder beschleunigen noch verzögern,
  • unterstützt Angehörige, die Krankheit des Patienten und die eigene Trauer zu verarbeiten,
  • bezieht die seelischen, sozialen und spirituellen Ressourcen der Patient:innen und Angehörigen ein,
  • ist Teamarbeit, um den Bedürfnissen von Patienten und Angehörigen möglichst gut gerecht zu werden,
  • kann frühzeitig in der Erkrankung angewendet werden in Kombination mit lebensverlängernden Massnahmen.»

Diese Definition zeigt: Palliative Care ist keine Sterbehilfe. Sie ist vielmehr Lebenshilfe für Körper, Geist und Seele bis zum Tod.  

PALLIATIVE CARE
Wichtige Adressen in der Region Basel

Angebote Kanton Basel-Stadt

Angebote Kanton Baselland

Rückblick und Ausblick

Palliativ-Woche ’21 – Programmheft: pdf

Wer redet schon gerne über unheilbare Krankheiten und das Lebensende? Kein Wunder also, wissen immer noch viele nicht wirklich, was Palliative Care eigentlich ist. Darum gibt es die Palliativ- Wochen. Initiiert wurden sie von palliative bs+bl, mitgetragen wurden und werden sie von anderen grossen Organisationen, die sich in der einen oder anderen Form mit dem Lebensende befassen.

Mit den Palliativ-Wochen soll eine breite Öffentlichkeit dafür sensibilisiert werden, dass Palliative Care nicht bedeutet, «jemanden aufzugeben». Palliative Care kümmert sich nicht ausschliesslich ums Sterben und den Tod, sondern steht für ein Leben mit Lebensqualität und Lebensfreude bis zum Ende.

Im November 2021 hat erstmals eine Palliativ-Woche stattgefunden. Unter dem Titel «Lebensqualität bis zuletzt» stand dabei die Lebensqualität bei schwerer Krankheit und im Sterben im Zentrum. Zahlreiche Theater- und Filmaufführungen, Erzählrunden, Referaten und Podiumsdiskussionen in Basel, Riehen, Allschwil, Münchenstein, Therwil, Sissach und Liestal boten Gelegenheit, sich mit diesem Thema intensiv auseinanderzusetzen.

Palliativ-Woche ‘22 – Progammheft: pdf

Im November 2022 fand erneut eine «Palliativ-Woche» statt. Zu der bisherigen Trägerschaft aus palliative bs+bl, Curaviva Basel-Stadt, Curaviva Baselland, Spitex Basel, Kirchliche Kommission Palliative Care Basel-Stadt, Ökumenische Koordination Palliative Care Baselland und Pro Senectute beider Basel gesellten sich neu Rotes Kreuz Basel-Stadt, Rotes Kreuz Baselland, Hospiz im Park, Palliativzentrum Hildegard sowie Spitex-Verband Baselland.

Im Rahmen Palliativ-Woche ’22 zum Thema «Vorausplanung schafft Zuversicht» organisierten die Trägerorganisationen in beiden Kantonen insgesamt 22 Anlässe, darunter Referate, Podiumsdiskussionen, Lesungen, Erzählcafés und eine Theateraufführung.

Am Eröffnungsanlass in der Aula der Universität sprach Prof. Gian Domenico Borasio vor dem zahlreich erschienenen Publikum darüber, was den Menschen am Lebensende wirklich wichtig ist. Zudem gab es im Foyer des Theaters Basel und in der Kantonsbibliothek Liestal je einen halbtägigen «Treffpunkt», an dem Fachleute aus verschiedenen Organisationen für Informationen und Beratung zum Thema «Vorausplanung» zur Verfügung standen; beide «Treffpunkte» stiessen auf grosses Interesse beim Publikum.

Palliativ-Woche ‘23 – Programmheft: pdf

Bereits zum dritten Mal nach 2021 fand im November 2023 eine «Palliativ-Woche» statt, diesmal zum Thema «Gemeinsam statt einsam sein». Menschen sind soziale Wesen und deshalb aufeinander angewiesen. Das zeigt sich besonders, wenn jemand ernstlich erkrankt ist. Für Menschen mit fortschreitender und schwerer Krankheit ist nicht nur die Linderung von belastenden Symptomen wesentlich, sondern auch die Begleitung durch die Nächsten. Genau deshalb war die Palliativ- Woche 23 dem Thema »Gemeinsam statt einsam sein» gewidmet; erneut wurde sie von einer breit abgestützten Trägerschaft organisiert.

Im Rahmen der Palliativ-Woche fanden in beiden Kantonen Referate, Podiumsdiskussionen, Filmvorführungen, Erzählcafés und ein Konzert statt. Der Eröffnungsanlass am Montag im Bernoullianum brachte mit der Aargauer Alt-Ständerätin Christine Egerszegi und dem Schriftsteller Lukas Bärfuss und zwei ganz unterschiedliche Persönlichkeiten zusammen. Christine Egerszegi war immer eine gut vernehmbare Stimme für Gesundheit und Soziales. Früh hat sie sich auch stark gemacht für den Ausbau von Palliative Care. Lukas Bärfuss gab Einblick in drei Lektionen, die er auf seinem Weg von der Strasse zum Ehrendoktor gelernt hat. Es sind Prinzipien, die einen Unterschied machen in der Kunst, in der Politik und im Privaten.

Palliativ-Woche ‘24 – Programmheft: pdf

Die 4. Palliativ-Woche widmete sich dem Spannungsfeld «Lebenshilfe – Sterbehilfe», das zu einer intensiven Auseinandersetzung mit schwierigen medizinischen, ethischen und gesellschaftlichen Fragen führte.

In beiden Kantonen fanden insgesamt 18 sehr gut besuchte Veranstaltungen statt, 2 davon auch online zum Leben und Sterben in ausgewählten Altersheimen.

Der Eröffnungsanlass in Liestal brachte mit Alt-Ständerätin und EXIT-Vorstandsmitglied Anita Fetz, dem Palliativmediziner Rolanz Kunz und dem ehem. Klinikseelsorger Andreas Imhasly drei Persönlichkeiten zusammen, die das Thema «Lebenshilfe – Sterbehilfe» aus unterschiedlichen Gesichtspunkten beleuchteten. Am Hauptanlass in Basel stand das Thema «Sterbefasten» im Zentrum. Marta Mazzoli, Chefärztin der Palliativklinik im Park in Arlesheim, und Klaus Bally, pensionierter Haus- und Pflegeheimarzt, berichteten aus ihrer reichen Erfahrung mit Menschen, die zunehmend weniger essen und trinken oder gar vollständig auf Nahrung und Flüssigkeit verzichten.

Diese beiden von palliative bs+bl organisierten Grossanlässe wurden zusätzlich per Videostream auf YouTube live übertragen und können hier abgerufen werden: www.youtube.com/@palliativ-woche.

Palliativ-Woche ’25 – Programmheft: pdf

Die mittlerweile 5. Palliativ-Woche stand unter dem Titel «Abschiedlich leben», um zu Gedanken über unser Leben mit all seinen kleinen und grossen Verletzungen, Enttäuschungen, Richtungsänderungen und Umorientierungen anzuregen. Aber auch die anspruchsvolle Auseinandersetzung mit Verlust und Trauer sowie mit schwerer Krankheit, Sterblichkeit und dem unabwendbaren Tod waren Thema und wurden öffentlich diskutiert. Nicht zuletzt ging es auch darum, zu zeigen, wie Palliative Care uns im Umgang mit dem eigenen grossen Abschied und auf unserer letzten Reise unterstützen kann.

In beiden Basler Kantonen fanden rund 35 Veranstaltungen statt: Fachreferate der Spitäler, Kliniken und anderen Einrichtungen für Palliative Care statt, Vorträge einer Demenz-Expertin und einer Psychoonkologin, bunte Workshops für Kinder und Jugendliche, Bücherpräsentationen und vier Filmvorführungen, interaktive Theaterstücke, ein Konzert der Young Musicians, ein ‘Death Café’ und hilfreiche Letzte Hilfe Kurse, ein Stadtrundgang in Basel zu religiösen Orten für Abschiedsrituale sowie Einsichten in den buddhistischen Zugang zum Thema und ein Erfahrungsaustausch des Freiwilligen im Palliativdienst des SRK. Zudem gab es online-Anlässe zur Abschiedsgestaltung in vier unterschiedlich spezialisierten Heimen. Und nicht zuletzt verschiedenen Orte Raum für unkomplizierte und vertrauensvolle Begegnungen, ‘einfach’ zum Reden oder auch zum gemeinsamen Kochen.

Am Eröffnungsanlass in Basel am Montag (17.11.) im Oekolampad liessen uns die ehemalige Regierungsrätin Veronika Schaller, bis Ende 2025 Präsidentin von Curaviva BS, und der ehemalige Kantonsarzt Thomas Steffen an ihren ganz persönlichen Gedanken zum Thema „Abschiedlich leben“ teilhaben. Stadtoriginal -minu erzählte in der Predigerkirche, was es bedeutet, sich Schritt für Schritt von einem geliebten Menschen verabschieden zu müssen. Der Schauspieler Julian Schneider bot eine Performance im Alters- und Pflegeheim Johanniter zum Abschiedsprozess seiner verstorbenen Mutter, der Ärztin und Patientin Kathryn Schneider-Gurewitsch. Und auch am Schlussanlass im Cheesmeyer in Sissach duftenen wir von der Politikerin Maya Graf und der Walliser Sängerin Sina erfahren, dass «abschiedlich leben» trotz aller Traurigkeit auch bereichernd und befreiend sein kann. Dieser Anlass wurde einmalig live übertragen und am Schluss mischten sich die beiden Frauen unter das Publikum, um auf das Leben anzustossen.

Ausblick

Palliative Care ist komplex. Sensibilisierung und Information tun not. Deshalb organisiert palliative bs+bl seit 2021 Zusammenarbeit mit Partnern jährlich eine Palliativ-Woche. In jedem dieser Jahre steht ein anderes Thema im Zentrum.

Auch 2026 wird es wieder eine Palliativ-Woche geben mit vielfältigen Veranstaltungen in den Kantonen Baselland und Basel-Stadt, zeitgleich mit ähnlichen Aktionswochen schweizweit.

Das Motto lautet: «Miteinander Füreinander»

SAVE THE DATES: 26.10.-1.11.

Kontakt

Trägerschaft Palliativ-Woche
c/o palliative bs+bl
Postfach
4009 Basel
info@palliative-bs-bl.ch

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Trägerschaft Palliativ-Woche ’26

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